White Bouncy Castle – Installation von William Forsythe, Dana Caspersen und Joel Ryan
WHITE BOUNCY CASTLE
"Sobald man das Schloss betritt, hat der Tanz schon begonnen." [William Forsythe]
William Forsythe gilt als einer der führenden Choreografen weltweit. Seine Werke sind dafür bekannt, die Praxis des Balletts aus der Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamischen Kunstform des 21. Jahrhunderts geführt zu haben. Mit dem WHITE BOUNCY CASTLE hat William Forsythe gemeinsam mit Dana Caspersen einen choreografischen Raum konzipiert, in dem es nur Teilnehmer, aber keine Zuschauer gibt, denn jeder Besucher ist Tänzer, Choreograf und Beobachter zugleich.
Der eigens für das WHITE BOUNCY CASTLE komponierte Sound von Joel Ryan erkennt dabei die unterschiedlichen Bewegungen, unterscheidet zwischen schnell und langsam, schwer und leicht und beschleunigt die Bewegungen im Raum.
"Das WHITE BOUNCY CASTLE überführt die unterschiedlichsten Zustände körperlich-räumlicher Organisation, mit der die Choreografie zu tun hat, in eine Eigenständigkeit, die keiner dirigierenden Einflussnahme mehr bedarf", so William Forsythe.
Mit dem WHITE BOUNCY CASTLE wird das Internationale Sommerfestival Hamburg am 12. August 2010 um 18:00 Uhr auch in den Deichtorhallen eröffnet. Während des Internationalen Sommerfestivals Hamburg ist im Festivalzentrum auf Kampnagel mit "The Crossing" von Bill Viola eine weitere Installation an allen Vorstellungstagen ab 19:00 Uhr zu sehen. Das WHITE BOUNCY CASTLE ist eine Installation von William Forsythe, Dana Caspersen und Joel Ryan. Koproduktion mit Group.ie. Auftragsarbeit für ARTANGEL, London.
Meldung vom 22.07.10