"Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles. Ach wir Armen!" - schon Goethes Gretchen wusste, was die Welt wirklich bewegt. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise, wie wir sie heute wieder erleben, drängt sich die Frage auf, warum die Jagd nach dem Geld und der damit verbundenen Macht so wichtig ist. Leiden wir als Individuen wirklich darunter oder hat das Streben nach Reichtum nicht auch seine positiven Seiten? Verhindert ungezügeltes Gewinnstreben die Bildung geistigen Reichtums? Oder sind Geld und Macht sogar die Voraussetzung für Kunst und Bildung? Diesen Themenkomplex wollen wir gemeinsam auf der Basis literarischer Texte diskutieren. Zur Sprache kommen Werke aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen, darunter Thomas Manns "Buddenbrooks", Nikolaj Gogols "Die toten Seelen" und F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby". Eine genaue Leseliste wird nach der Anmeldung an alle Teilnehmer verschickt.
Kursgebühr: 75Euro