Frauentag & Ramadanfest 2026
Ein Tag, zwei besondere Anlässe: Am 13. März 2026 fallen der Ramadan und die Nachfeier des Internationalen Fra…
Ein Stück über Mut, Gewissen und den Widerstand im Krieg: Am 5. März 2026 zeigt das ella Kulturhaus das bewegende Theaterstück „Flucht aus dem Kettenwerk“, das auf einer wahren Begebenheit basiert.
Die Inszenierung erzählt die Geschichte dreier junger Soldaten, die 1943 wegen widerständiger Handlungen von einem Militärgericht zu Zuchthausstrafen verurteilt und anschließend zur Zwangsarbeit in einen Rüstungsbetrieb abkommandiert wurden. Unter dem Tarnnamen „Hanseatisches Kettenwerk“ befand sich dieser Betrieb am heutigen Ochsenzoll – direkt vor unserer Haustür. In der Produktionshalle 14, wo Granathülsen gefertigt wurden, wachsen Zweifel und Entschlossenheit. Im Januar 1944 wagen die drei schließlich das Undenkbare: die Flucht.
Das Stück regt zur Auseinandersetzung mit Fragen von Pflicht, Gehorsam und persönlicher Verantwortung an – Themen, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben.
„Flucht aus dem Kettenwerk“ ist eine Kooperationsveranstaltung des olmoo e.V., der Gedenkstättenpädagogin Kim Kielau und des ella Kulturhaus Langenhorn e.V. im Rahmen der Woche des Gedenkens des Bezirks Hamburg-Nord.
Die Woche des Gedenkens 2026 steht unter dem Thema „Zwangsarbeit in der NS-Zeit – Erinnerungsorte in Hamburg-Nord“. Die jährlich rund um den 27. Januar – den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau – stattfindende Veranstaltungsreihe erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Zahlreiche Kultureinrichtungen, Initiativen und Gedenkakteur*innen gestalten in diesem Zeitraum ein vielfältiges Programm mit Feierstunden, Ausstellungen, Rundgängen, Theateraufführungen, Vorträgen und Diskussionen, um lokale Erinnerungsorte sichtbar zu machen und die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte in die Stadtteile zu tragen.
Eintritt frei
Keine Voranmeldung nötig