Freche Möwe – Stand-up-Comedy
Neu bei uns im Programm:
Die Möllner Briefe
© Omas gegen Rechts
Die Möllner Briefe
© Omas gegen Rechts
Wir zeigen den Film „Die Möllner Briefe“, diskutieren anschließend mit der Regisseurin, einem Aktivisten und Überlebenden des Brandanschlags, Vertreter*innen der Türkischen Gemeinde und des Bunds migrantischer Frauen zu Fragen von erlebter Solidarität und Ausgrenzung heute. Den Abend möchten wir gemeinsam bei Musik mit Gesprächen, Getränken und Snacks ausklingen lassen.
Programmablauf:
17 Uhr: Filmvorführung „Die Möllner Briefe“ (96 Min., Deutschland 2025)
Nach den Brandanschlägen von Mölln 1992 wurden tausende Solidaritätsbriefe an die betroffenen Familien geschrieben – und blieben jahrzehntelang ungelesen. Im Dokumentarfilm DIE MÖLLNER BRIEFE kommen verdrängte Stimmen zu Wort: Begleitet vom Überlebenden İbrahim Arslan verwebt die Reise durch das Briefarchiv persönliche Erinnerung mit politischer Aufarbeitung, zeigt strukturellen Rassismus, gesellschaftliches Schweigen und die Kraft solidarischer Verbundenheit.
(Pause – Getränke und Snacks)
19 Uhr: Gespräch zum Thema Erfahrungen mit Rassismus und Solidarität heute
Welche Wege, welche Auswege gibt es? Wohin bewegen wir uns heute? Haben wir als Gesellschaft etwas dazugelernt? Wie erleben Betroffene Solidarität oder Ausgrenzung?
Es werden mit (uns) diskutieren:
Ibrahim Arslan – Überlebender und Aktivist
Zara Canbay – Migrantinnenbund Hamburg
Murat Kaplan – Türkische Gemeinde Hamburg
Martina Priessner – Regisseurin des Films
Moderation: Claudia Unruh – Journalistin
ab 20.15 Uhr: Livemusik mit „Anadolu Jazz Hamburg“
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.