Oliver Fischer liest aus „Man kann die Liebe nicht stärker erleben“ - im Kleinen Michel fürs Ledigenheim
Der Journalist Oliver Fischer liest am Freitag, den 21. August 2026 aus seinem Buch „Man kann die Liebe …
© Christina Körte
© Christina Körte
Die Journalistin und Autorin Susanne Beyer liest am Freitag, den 25. Oktober 2026 aus „Kornblumenblau“, ihrem Buch über ihren Großvater. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg (S-Bahn Stadthausbrücke, U-Bahn Rödingsmarkt).
Susanne Beyer hat ihren Großvater nie kennengelernt. Er starb unter mysteriösen Umständen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Wer hat ihn erschossen? Und was war eigentlich seine Aufgabe im NS-Staat? In fast jeder Familie schlummern Geheimnisse: Haben die Eltern oder Großeltern während der NS-Zeit Schuld auf sich geladen? Was verschweigen die Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? Susanne Beyer versucht, 80 Jahre nach dem Tod des Großvaters die Wahrheit herauszufinden. Dabei wird ihr immer klarer, welche Folgen die Vergangenheit für ihr eigenes Leben hat.
Ein bewegendes Buch über eine Spurensuche und die Auswirkungen von Familiengeheimnissen auf die Gegenwart. Mit vielen hilfreichen Hinweisen für alle, die mehr über die eigenen Vorfahren herausfinden möchten: Wie und wo recherchiere ich? Und wie gehe ich damit um, wenn sich herausstellt, dass mein Großvater Mitglied der NSDAP war?
Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt. Die Reihe existiert seit Sommer 2014 und blickt inzwischen auf 120 Abende zurück. Im August 2020 - früh in den Monaten der Corona-Pandemie - hat die Gemeinde des Kleinen Michel ihre Kirche in Nachbarschaftshilfe für die Benefiz - Reihe geöffnet. Susanne Beyer verzichtet auf ein Honorar. Der Eintritt ist frei. Spenden der Besucher sind erwünscht. Sie kommen der laufenden Projektarbeit für die Erhaltung und Sanierung des Ledigenheims zugute.
Anmeldung erwünscht: unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 040 29813888.